Australien du wunderschönes Land … mit Verspätung kamen wir an, aber waren sofort da. Auf Australien habe ich mich schon seit unserer Buchungsaktion in Laos gefreut. Kängurus am Wegesrand, Koalas im Baum, die Weite und auf das Camperleben. Voller Vorfreude und Plänen im Kopf kamen wir in Sydney an. Erst einmal etwas geschockt, da wir in einem Hostel gelandet sind, wo gefühlt nur Deutsche zu Hause waren. Durch unsere Flugverspätung hatten wir nun nur einen Tag in der Stadt, denn der Mietwagen war bereits gebucht. Wir machten das Beste daraus und liefen los, genossen das schöne Wetter und das Stadtleben um uns herum.

Da Sonntag war konnten wir für einmalige 2,80AU$ die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Wie genial ist das denn?! Fanden wir einfach spitze. So fuhren wir mit der Fähre Richtung Bay und schauten eine Runde aufs Meer.

Nach einem wunderschönen Tag in der Stadt ging es für uns am nächsten Tag schon zur Autovermietung, denn die nächsten 5 Tage hieß es für uns auf nach Melbourne.

Nachdem das Auto ausgeliehen war, mussten wir noch einige Besorgungen erledigen. Mein eigentlicher Plan bestand nämlich darin, in dem Auto zu übernachten. Jedoch haben wir beide da einfach nicht bequem reingepasst. Daher musste Plan B greifen: Zelt, Isomatten und ein paare wärmerer Klamotten besorgen.

Unsere Unterkunft für 4 Tage
Abendbrot auf den Parkplatz

Am frühen Nachmittag starteten wir endlich auf zu unserem ersten Tagesziel Gran Pacific Drive (Kiama).

Weit nach Einbruch der Dunkelheit kamen wir an, bauten schnell unser Zelt auf, beobachten die ersten Possums und zack war die erste Nacht schon vorbei. Nun stand eine lange Tour an; knapp 600km. Es zog sich einfach wahnsinnig und leider ging es Robin auf einmal nicht mehr so gut, er wurde richtig Krank. Es war landschaftlich eine tolle Tour mit viel Abwechslung.

Am Ende bezogen wir einen Campingplatz, denn wir mussten unbedingt Duschen und auch mal wieder Wäschewaschen. Am 3. Tag unseres Mini-Roadtrips stand der Wilson’s Promontory an. Früh aufgewacht begrüßte uns der Himmel mit dicken Wolken. Wir schafften es gerade noch rechtzeitig unser Zelt trocken zu verpacken und dann regnete es wie aus Kannen. Oh nein, wir wollten doch eine tolle Tour durch den Nationalpark machen. Wir ließen uns etwas Zeit und starteten schließlich zu einer kleinen Runde, auf der wir die schöne Natur ums uns herum trotz des Wetters genossen.

Gegen Abend wurde es auch noch richtig schön, nur leider so windig, dass wir Angst um unsere Zelt bekamen. Zum Glück konnte unser kleiner Flitzer als Windschutz dienen und unser Zelt hielt dem ganzen stand.

Am Tag 4 ging die Reise weiter Richtung Phillip Island. Dort haben wir gelesen, dass man ganz toll Pinguine beobachten kann. Was jedoch nicht dabei stand war, dass es ziemlich viel Geld kostet und das Gelände rings um die Pinguine abgezäunt ist. Sie haben zum Beobachten der kleinen Tiere extra wie eine Art Arena gebaut, wo die Leute sitzen und den Pinguinen zuschauen können, wie sie abends vom Meer an den Strand kommen. Es gibt einfach keine Möglichkeit die kleinen Tiere außerhalb dieser Arena zu sehen. Etwas enttäuscht fuhren wir zu unserem Zelt zurück.

Am 5. Tag starteten wie früh Richtung Great Ocean Road. Wir stoppten noch beim Koala Conservation Center und beobachteten die kleinen knuffigen Koalas.

Einfach nur herrlich, wie sie da im Baum hängen. Den restlichen Tag verbrachten wir auf den Straßen von Australien. Man merkte deutlich, dass man sich einer der Touristenattraktion des Landes näherte: die Great Ocean Road.

Sehr oft tauchen diese Schilder auf. Ich fand diese äußerst amüsant.

Nach einer langen Fahrt und einen immer mehr kränkelten Fahrer, entschieden wir uns am Ende des Tages für einen Campingplatz der kostenpflichtig war. Wie sich am nächsten Morgen herausstellte war unsere Wahl perfekt. Einfach so lief da nicht wirklich ein Koala über den Platz. Wahnsinn sag ich euch. ES lief da einfach so drüber, kletterte in seinen Baum und aß. Man muss bedenken, Koalas schlafen 20 Std. am Tag. Da einen im wachem Zustand zu erwischen ist schon nicht ganz so leicht.

Nach der freudigen Begegnung mit dem Koala ging es für uns weiter zu den 12 Apostel. DIE Attraktion der schon so gut befahrenen Great Ocean Road. Aber es ist auch einfach traumhaft schön. Seht selbst.

Und wieso die 12 Apostel? Genau können wir das auch nicht sagen, denn eigentlich sind es nur 8. Vor ihrer Bekanntheit hießen sie „The Sow and Pigs“ (was auf deutsch so viel wie “ Die Sau und Schweine bedeutet. Da es nicht so gut klingt wurden sie umbenannt. Nach der Besichtigung der Apostel ging es für uns ab nach Melbourne. Am späten Abend kamen wir an, luden all unsere Gepäck aus und zogen ins Hostel ein.

Am nächsten Tag gaben wir unsere Auto ab und machten zu Fuß (und Bahn) die Stadt unsicher bzw. die Läden. Ich benötigte dringend eine neue kurze Hose, da meine das Zeitliche gesegnet hat.

Während dieses Stadtbummels stellten wir fest, dass am Abend eine Veranstaltung in der Stadt war: White Night. Dbei handelt es sich um ein Programm quer durch das Stadtzentrum mit Musik, Kultur, Shows und Unterhaltung. Also entschlossen wir uns noch einmal ins Hostel zu gehen, dort etwas zu Essen und anschließend noch einmal in die Stadt unsicher zu machen. Gesagt getan.

Es war ein super schöner Abend, jedoch die Menschenmassen waren schon fast unheimlich. Am nächsten Tag stand Wäschewaschen und Kultur auf dem Plan.

Leider ging es Robin noch viel schlechter als an den Tagen zuvor und wir verbrachten den Tag mehr im Waschsaloon und im Park als woanders. Für eine kurzen Besuch waren wir noch im National Gallery of Victoria. Dann ging es aber schon zurück ins Hostel, da es schon unser letzter Tag in Melbourne war packten wir mal wieder unsere Sachen zusammen und schliefen zeitig.

Zeitraum: 11.02.2018-19.02.2018

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