Nachdem unserer Grenzübergang so reibungslos vonstatten ging waren wir nun in Laos, genauer in Phonsavan.

Wir hatten vorab noch keine Unterkunft gebucht, da uns die Preise bei booking und co. einfach zu hoch waren. Wir schrieben uns ein paar aus den Reiseführern heraus und zogen nach unserer Ankunft gegen 18 Uhr los. Das erste fanden wir irgendwie nicht dort wo es sein sollte. Dafür ein anderes schönes mit sauberem Bad und Bett sowie super warmer Kuscheldecke, die für uns die beste Wohltat war, denn es waren weiterhin nur so 15°. Ohne Heizung war uns da schon sehr kalt. 😬 Wir suchten uns nur noch etwas zu essen und landeten bei einem echt sehr guten indischen Restaurant. Ihr denkt euch bestimmt „da sind sie in Laos und essen indisch“; aber wir hatten sowas von Lust auf ein leckeres Curry… 🙂

Am zweiten Tag, schliefen wir erstmal aus, aßen ein sehr leckeres Frühstück, erledigten einige Dinge wie SIM Karte holen und liehen uns einen Roller aus um die Gegend zu erkunden.

Phonsavan ist eine kleine Stadt und Ausgangspunkt zur Besichtigung der Ebene der Tonkrüge. Diese wurden erst in den 1930er Jahren gefunden und ausgegraben. Man geht aktuell davon aus, dass diese teils 2m großen Steinkonstruktionen als Urnen dienten.

Anschließend machten wir uns auf, um noch einen Wasserfall zu besichtigen. Der Weg dahin war wiedermal echt sehr schön. Na ja und der Wasserfall an sich, seht selbst.

War keiner da.

Am nächsten Tag stand auch schon unsere Weiterfahrt nach Luang Prabang an.

Es hieß mal wieder 7 Stunden durch atemberaubende Berglandschaft Busfahren mit viele Serpentienen. Wir wurden nun auch Augenzeugen von der oft beschriebenen asiatischen Reisekrankheit. Zum Glück habe ich dank Simone und Sarah noch tolle neue Kopfhörer vor der Abreise bekommen und immer Tigerbalsam gegen Gerüche dabei.

Luang Prabang ist seit 1996 UNESCO Wetkulturerbe. Es ist ziemlich touristisch, aber wirklich wunderschön. Wir hatten kurz mit dem Gedanken gespielt nicht hinzureisen, da wir gelesen hatten, dass aufgrund des hohen Tourismus die Einheimischen sich das Leben in der Stadt nicht mehr leisten können und von dort wegziehen müssen. Jedoch waren die Bilder einfach so schön. Wir zogen also mit ner ungefähren Route durch die Stadt und schauten uns die schönen Häuser, Tempel und Straßenzüge an. Am späten Nachmittag planten wir noch unsere Weiterfahrt und zum Abendessen gab es lecker laotisch.

Am dritten Tag hieß es für uns zeitig aufstehen um das Boot auf dem Mekong zu den Höhlen mit den 1000 Buddas zu bekommen. Die Höhlen sind trotz (oder wegen) der Buddas nicht so hübsch, jedoch ist die Bootsfahrt umso schöner. Wir genossen also die Sonne, Landschaft und fahrt auf dem Mekong.

Am Nachmittag hieß es noch rauf auf den Roller und ab zu den Wasserfall Kuang Si. Einfach nur zum Träumen dieser Ort. Es erinnerte uns an unsere erste Reise nach Südostasien als wir in Thailand waren und einen Siebenstufenwasserfall erkundeten.

Natürlich hieß es auch noch schnell ins kühle Nass. Das Wasser war wirklich kalt. Es war ein super schöner Nachmittag und dadurch, dass wir erst spät ankamen, waren auch nicht mehr viele Leute da. Zum Schluss waren wir so gut wie allein. Rauf zu dem Wasserfall kommt man an einer Bärenauffangstation vorbei. Wie wir finden, ist das eine echt gute Sache, nur waren für unseren Geschmack zu viele Bären auf dem kleinen Gelände untergebracht, echt schade.

Durch unsere späte Ankunft, hieß es für uns aber auch eine Fahrt im Dunkeln zurück zu unserer Unterkunft zu überwältigen. Es war etwas abenteuerlich auf den Straßen von Laos, da diese oft viele Löcher (bzw. mehr Loch als Straße) beinhalten und die Lichtanlagen an den Motorollern nicht immer die besten sind. Wir sind aber trotz der erschwerten Bedingungen heil angekommen und konnten unsere Busticket für den nächsten Tag besorgen, denn da verließen wir dieses schöne Städtchen bereits wieder, um uns dem nächsten Laos-Highlight zu widmen.

3 thoughts on “Die ersten Tage in Laos

  1. Es treibt eine(r)n die tränen in die Augen bei den schönen Bildern. Schade ist nur immer, dieses „durchrasen“. haben wir ja auch leider machen müssen. Man will einfach viel und alles sehen 🙂

  2. Hallo Ihr Zwei,
    Wir
    wünschen
    Euch ein frohes
    Weihnachtsfest, ein
    paar Tage zum Ausruhen und
    Genießen, zum Kräfte sammeln für
    ein neues Jahr. Ein Jahr ohne Seelen-
    schmerzen und Sorgen, mit soviel Erfolg,
    wie ihr braucht, um zufrieden zu sein,und nur so
    viel Stress, wie ihr vertragt, um gesund zu bleiben, mit
    so wenig Ärger wie möglich und so viel Freude, wie nötig,
    um 365 Tage rundum Glücklich zu sein. Diesen Weihnachtsbaum
    senden wir Euch mit vielen herzlichen Grüßen!

    Dagmar und Siegfried

    1. Oh, vielen lieben Dank für die schöne Nachricht. Ein bisschen verspätet melden wir uns auch mal. Aktuell sind wir ganz viel unterwegs und das nicht alleine 🙂
      Wir wünschen euch natürlich auch ein gesundes neues Jahr und ganz viel Gesundheit. Wir hoffen ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit, auch wenn ihr alleine unterm Weihnachtsbaum sitzen musstet 😄
      Lg aus Malaysia 🇲🇾

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