Laos ist uns richtig ans Herz gewachsen. Es ist wunderschön, ruhig und lebendig. Unsere letzten Tage in Laos verbrachten wir auf den 4000 Inseln. Wir haben schon oft gelesen und gehört, dass man da schon mal vergisst aus der Hängematte rauszukommen. Es war auch bei uns so. Wir verbrachten die Tage viel Zeit am Fluss und in unserer Hängematte. Wir recherchierten sehr viel und haben zum Glück endlich unsere weitere Reise in Sack und Tüten gebracht. Auch wenn es für ganz viele reizvoll ist, heute noch nicht zu wissen, was man morgen macht, ist es für mich ganz besonders immer schön einen groben Plan zu haben. Also buchten wir Flüge und haben ein Gerüst gebaut. Wir wissen zwar jetzt, wohin wir ab Mitte Januar ziehen, aber auch nicht wie wir die Länder dann gestallten. Dies machen wir dann doch immer erst vor Ort.

Wie kann man eigentlich von Laos und 4000 Inseln sprechen, wenn man bedenkt, dass Laos kein Anschluss ans Meer hat … ganz einfach 🙂 Der Mekong ist da sehr breit und hat dadurch eine ganz eigene Inselwelt geschafft. Je nach Jahreszeit gibt es mal mehr und mal weniger Inseln zu sehen. Als Besucher hat man die Wahl zwischen Don Det, Don Khong und Don Khon.

Wir entschieden uns für Don Det. Sie ist mit ihren ca. 7km im Umkreis die kleinste. Wie schon erwähnt waren wir relativ faul. Wir machten also einen Spaziergang um die Insel und erkundeten diese. Wir waren begeistert, wie niedlich sie doch ist und auch etwas erschrocken wie voll gebaut das Inselzentrum. Mal wieder waren wir sehr glücklich darüber, dass wir uns eine Unterkunft abseits des Hauptzentrums gesucht hatten.

Da die Inseln Don Khon und Don Det mit einer Brücke verbunden sind, machten wir uns am zweiten Tag Richtung Don Khon auf. Wir liefen zum Wasserfall und den Beach. Abermals wurden wir überrascht, wie schön es vor Ort war.

Einen Tag verbrachten wir komplett in der Hängemattte und den letzten Tag auf dem Wasser. Wir buchten eine Kajak-Tour. Diese führte uns noch einmal durch die wunderschöne und einzigartige Natur von Laos. Wir besuchten u.a. den breitesten Wasserfall der Welt, den Nam Tok Khon Phapheng. Er mist an der Stelle etwa 1o,7km und ist damit der breiteste der Welt.

Die Gegend ist außerdem für die seltenen Irawadi-Delfine bekannt. Leider leben aktuell nur noch drei dieser Spezies in dem Gebiet. Aufgrund der hohen Schadstoffbelastung, des mangelnden Umweltschutzes und der Bau eines Staudammes, wird es bald gar keine Irawadi-Delfine in Laos mehr geben. Gesehen haben wir sie leider nicht.

6 thoughts on “Laos wir verlassen dich

  1. Soooo, ich habe es auch mal geschafft reinzuschauen bei euch. Will auch nur einen kurzen Gruß da lassen.

    Und echt tolle Länder die ihr da besucht, da bekommt man gleich Lust die Koffer zu packen.

    Bin gespannt wo es euch noch so alles hinverschlägt. Habt noch ganz viele tolle Erlebnisse, trefft viele andere Backpacker und genießt jeden einzelnen Tag. Auch wenn man manchmal reisemüde wird. Das habt ihr euch hart erarbeitet und jeder wäre jetzt gerne bei euch 🙂

    LG Eric

    1. Schön von dir zu hören und dann noch hier. 😊 ja, ab und zu gibt es ein Reisetief, aber meist ist dieses am nächsten Tag vergessen und man realisiert und genießt was man gerade macht oder wo man gerade ist. Ein paar Orte, die wir sehen wollen, haben wir bereits im Kopf und ich denke da kommt noch einiges was cooles auf uns zu 😁

      Lg aus Malaysia 🇲🇾

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