Juhu, wir sind nach einen Stopp am Meer in den Drakensbergen angekommen. Wahnsinn. Ja, ich weiß ich benutze hier oft die Worte wunderschön, atemberaubend oder Wahnsinn, aber so ist es einfach. Oft fehlen mir die Worte, du wunderschönes Südafrika. Sehr viel schaue ich zu Robin und sage „mannoman wo sind wir? Kanada, Irland, Australien oder doch irgendwo am Meer?“ 🙂 Ja wir fühlen uns hier ganz oft wie in anderen Ländern so unterschiedlich ist die Natur. Es fühlt sich einfach nur sehr gut an. Jedoch kommen dann auch Zweifel und Wehmut auf, wenn wir an kleinen Lehm- oder sogar Blechhütten ohne Wasser und Strom vorbeiziehen. Die Armut trifft uns immer wieder und auch der Reichtum und diese extreme Spanne dazwischen.

So, aber nun zu unserem eigentlichen Beitrag. Er wird etwas anders als die letzten, aber ich hoffe ihr seid trotzdem zufrieden. Was soll ich sagen? Wir waren im Wander-Naturpur-Fieber. Also hier ein paar Daten und Fakten zu unseren Tracks, Unterkünften und ganz viele Fotos.

Gestartet sind wir am 16.10.17 von Balitto am Meer Richtung „Drakenberge Backpaker“. Wir fühlten uns wie auf einer Range. Ein Gebäude was einen alten Kuhstall ähnelt und rundherum nichts außer Acker. Ja und sehr schöne alte Möbel und landwirtschaftliche Dinge. 🙂 An diesem Tag spazierten wir nur zum Pool und zurück.

Monks Cowl

Am nächsten Tag ging es dann los. Wir fuhren zum Maloti Drakenberg Park (Monks Cowl).

Unsere Wanderroute zum Blindmans Corner

 

 

 

 

Wir Marschierten bis zum Blindman’s Corner, bestaunten die wunderschöne Natur und ließen uns die Sonne ins Gesicht scheinen. Zum Start wollten wir eigentlich nur bis zu den Wasserfällen gehen. Nur war es so, dass wir schon ziemlich zeitig da waren. So beschlossen wir weiterzulaufen und zwei vorgeschlagene Routen zu kombinieren.

Cathedral Peak

Am zweiten Tag ging es zum Cathedral Peak.

Unserer Wanderroute Richtung Mushroom Rock

 

 

Hier suchten wir uns den Trail zu den Mushroom Rock raus. Wie wir fanden klang es doch nach einer witzigen Felsformation. Die war es auch und der Weg war auch sehr witzig und steil. An diesem Tag war es eine kleinere Tour, die uns auch wunderschöne Aussichten beschert hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An diesem Tag verliesen wir auch unsere Unterkunft und fuhren weiter Richtung „Backpacker Ampitheater“. Hier tummelten sich ziemlich viele Deutsche und wir kamen mit den ein oder anderen beim Kochen ins Gespräch. Es ist eine sehr schöne Unterkunft. Wer es aber eher ruhig mag ist hier fehl am Platz.

Royal Natal Nationalpark

Unsere Route, Gorge Trail

 

Nun hieß es am dritten Tag „auf in den Royal Natal“. Wir haben im Vorfeld schon viel von den Abschnitten gelesen. Schließlich ist hier das „berühmte“ Ampitheater – eine ziemlich große und hübsche Felsformation. Wenn man rauf möchte muss man einen Guide mieten oder eine Tour buchen. Beides passte nicht zu uns und unseren Geldbeutel. Also suchten wir einen Trail raus, der auch unguided geht.

Am Eingang des Parks wird man nett beraten, bekommt eine Karte und viele Infos über die verschieden Trails sowie zu deren Startpunkten. Wir suchten einen Trail der quasi ins „Theater“ rein führt und wo wir es von unten bestaunen konnten.

 

Golden Gate

Unsere Route rauf auf den Wodehouse Peak

Nun war auch unser letzter Tag in den Drakensbergen zu Ende und wir mussten weiterziehen. Wir machten uns am 20.10. Richtung Golden Gate auf. Auch hier hatten wir wieder die Qual der Wahl und wählten einen Trail. Nur blöd, es war ein Trail-Lauf am Start und uns sagte niemand etwas. Also fragte ich einen entspannten und sehr netten Läufer, was hier los ist und wie viele Kilometer. Er meinte 27 km … das ganz Event besteht jedoch aus 3 Tagen und insgesamt ca. 72 km… Wow nicht schlecht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Golden Gate macht seinen Namen alle Ehre; seht selbst.

Nach all den schönen Landschaften und gelaufenen Kilometern hieß es am 21.10. rein ins Auto. 916 km lagen vor uns.

2 thoughts on “Drakensberge und Golden Gate

  1. Wahnsinn, die Natur, wo ihr euch „rum treibt“. Und dazu das tolle Wetter. Ich hoffe, dass ihr inzwischen eure 916 km mit dem Auto geschafft habt und gut an der nächsten Station angekommen seid.
    Viel Spaß weiterhin.

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