Swasiland

Nach ganz viel Safari und vielen Tieren stand Swasiland ganz oben auf unserer „Das-könnte-man-machen-in-Südafrika“-Liste. Also schauten wir nochmal genau nach und buchten eine Unterkunft.

Es war wunderschön dort. Bergblick, Ruhe und alles was man braucht. Wir verlängerten unsere ursprünglichen zwei Nächte und genossen den ersten Tag einfach, schauten nochmal in unsere Reiseführer und überlegten uns die Aktivitäten für die nächsten Tage.

Zweiter Tag:

Nach einen etwas ruhigen Start ging es Richtung Malolotja Nature Reserve. Als wir am Park angekommen waren regnete es wie aus Kübeln und der Wind pustete uns fast weg. Mist, wir waren heute Morgen etwas verpeilt und hatten keine Regenjacke oder ähnliches mit und ich aufgrund eines Wäscheproblems nur kurze Hosen an. Also traten wir den Rückweg an und planten schnell um. Na ja weit kamen wir leider nicht. Ein Schlagloch war im Weg und ich bin mittendurch gefahren. Okay, erstmal kein Problem … war doch nur ein Schlagloch (von denen es nicht wenige gibt). Kurz danach: Mist, zischen und ein komisches Geräusch. Also angehalten und geschaut. Reifen verliert Luft, ach auch noch das. Reifen gewechselt und Fahrer auch gleich und nun konnten wir zur Unterkunft Regenjacken und Hose einpacken.

Gesagt getan und es ging es ab in den nähergelegenen Nationalpark Mlilwane Wildlife Sanctuary . Dieser ist der erste private Nationalpark und das älteste Schutzgebiet des Swasilands. Dort haben wir uns einen kleinen Trail herausgesucht und ab ging es in die Natur. Wir wanderten durch die Landschaft und sahen Krokodile, Zebras, Antilopen und Schildkröten. Das ganze ohne Zaun und Begleitung, sehr cool. Wir waren total überrascht, weil auf einmal haben wir uns im Dschungel wiedergefunden. Alles grün um uns. Schöne saftige Pflanzen in allen Grüntönen. Feuchtwarme Luft und ein halbes Sumpfgebiet vor unseren Augen. Wir schauten uns mal wieder an und sagten: „Es ist einfach verrückt und unbeschreiblich, was dieses Land zu bieten hat.“  Wir fotografierten, filmten und erfreuten uns vor allem an der wunderschönen Natur.

Dritter Tag:

Heute war es nun soweit Malolotja Nature Reserve stand an. Wir voll ausgerüstet mit Regenjacke, Hose und co. und Sonne PUR 🙂

Wir suchten mal wieder einen Trail heraus und starteten. Es ging bergab und wieder bergauf. Es war auch hier landschaftlich einfach wunderschön. Wir entdeckten immer neue und schönere Hügel und Berge. Mal wieder waren wir komplett alleine unterwegs. Dieses Gefühl da durch diese Hügellandschaft zu streifen und keine Menschenseele kommt einen entgegen … es ist unbeschreiblich.

 

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