Angekommen im Mt. Field Nationalpark. Nach einigen Tagen ohne Power benötigten wir erstmal eine Campsite mit Strom, da leider irgendwas an unserer Batterie defekt war und diese sich beim Fahren nicht mehr auflud. Wir fanden einen tollen, mal etwas anderen Platz. Der Besitzer hat diesen zu etwas wunderschönen und kreativen gemacht. Leider haben wir vergessen Fotos zu schießen. Im Mt. Field NP stand uns eigentlich nur eine Variante zur Verfügung. Ein Wunsch wäre es zwar gewesen weiter oben eine Runde zu wandern, aber dies ging leider nicht, denn um zu den größeren Wanderungen zu gelangen muss man 16km Sand und Huckelpiste fahren. Dies durften wir nämlich mit unseren Camper nicht offiziell und wir lasen, dass die Strecke wirklich nicht die Beste sein soll. Deshalb entschlossen wir uns schweren Herzens unten zu bleiben und sich mal daran halten. Wir beschlossen also nur den Weg zu den Russel Falls und den anschließenden Rundweg zu gehen. Auf dem Rundweg gibt es zwei kleinere Wasserfälle und einen tollen „Baum-Weg“ entlang der größten Bäume der Welt. Dieser Weg beinhaltet nicht nur tollen Regenwald, sondern auch super Infos. Hach, wie lieben wir Australien?! Da wir uns von unserer tollen Campesite nur schwer trennen konnten und es keine Check out Zeit gab (was wie hier für uns nicht immer von Vorteil ist) kamen wir erst gegen Mittag los. Das heißt wiederum, dass man es vergessen kann den Weg zu gehen, denn der Park und besonders dieser Weg ist mit einer der beliebtesten in Tasmanien. Also stellten wir unseren Camper erst mal in einer der schönen Tages-Campingplätze ab. Diese sind mit einer guten Grillmöglichkeit ausgestattet und wirklich hübsch. Da auch mal wieder Waschtag war nutzten wir die Waschmaschine am Campingplatz des Nationalparks und hingen unsere Wäsche zum Trocknen in die Sonne. Bald wurde uns beiden klar, wir werden den Weg auch heute nicht gehen. Wir fanden eine Campingmöglichkeit für lau in der Nähe und beschlossen den Weg am nächsten Morgen zu laufen. So machten wir es auch. Wir standen früh ganz zeitig auf und waren schon vor Öffnung des Parkes bereit los zu Laufen. Die ganze Zeit hatten wir die tolle Natur für uns… nicht ein anderer Tourist war während der mehrstündigen Wanderung zu sehen.

Es war ein schöner Weg, aber das nächste mal wollen wir auch die Natur oben bestaunen. Den restlichen Tag verbrachten wir bei der Tages-Campesite vom Vortag.

Unsere Weg führte uns nun weiter in den Süden. Da unsere Batterie ja defekt war und seitens der Vermietung keine Rückmeldungen kamen, hieß ab sofort jeden zweiten Tag an den Strom. Wir fuhren nach einem Stopp in Hobart zum Einkaufen gleich weiter zum südlichsten Campingplatz mit Strom nach Southport. Nachdem der Camper wieder Aufgeladen war ging es für uns weiter. Diesmal ließen wir uns von Schotter, Huckelpiste und Sandweg nicht abhalten und fuhren die 20 km gen Süden.

Ziel war der Southwest Nationalpark. Wir entschieden uns für den ca. 4 stündigen Track „Cockle Creek- Sout East Cape“. Dieser Track soll wohl aufgrund der Witterung mit der härteste mehrtägige Wanderweg auf Tasmanien bzw. in ganz Australien sein. Den Teil den wir gelaufen sind, war sehr schön und entspannt – auch weil wir bestes Wetter hatten.

Wieder am Camper angekommen, liefen wir noch ein Stück weiter, um uns die Wal Skulptur anzuschauen.

Am Abend fanden wir irgendwie kein richtig Stellplatz so entschlossen wir uns die 20 km Piste wieder zurück zufahren. Leider war der nächste Platz auch mist. So trieb es uns noch in den Hartz Mountains Nationalpark. Die Straße bzw. der Weg dahin war echt beschissen und sorgte für keine gute Stimmung im Van. Am Abend war der Frust darüber schon vergessen und wir genossen den Wald und Bach mit einem kleinen Lagerfeuer.

Zeitraum: 05.03.2018-09.03.2018

1 thought on “Tassi so klein und doch so groß

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